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Die Gluck-Forschungsstelle wurde zeitgleich mit der Gründung des Salzburger Instituts für Musikwissenschaft im Jahr 1966 durch Prof. Dr. Gerhard Croll an der Universität Salzburg etabliert. Im Fokus der Aktivitäten der Forschungsstelle steht die wissenschaftliche wie praxisnahe Auseinandersetzung mit Leben, Werk und Wirkung Christoph Willibald Glucks vor dem Hintergrund der facettenreichen europäischen Musik- und Theaterkultur des 18. Jahrhunderts, die unter anderem durch Forschungsarbeiten, Tagungen, Publikationen und wissenschaftlich-kritische Noteneditionen im Rahmen der Gluck-Gesamtausgabe sowie durch Beiträge zum Digitalen Gluck-Werkverzeichnis vorangetrieben wird. Zu den aktuellen Projekten zählen die Edition von Glucks bislang unveröffentlichten Wiener Ballettmusiken in insgesamt drei Bänden der Gluck-Gesamtausgabe sowie Forschungen zur Gluck-Rezeption im 19. und 20. Jahrhundert. Die Gluck-Forschungsstelle pflegt darüber hinaus auch enge Kontakte zur musikalischen Praxis, seit 2005 insbesondere zu den Gluck-Festspielen in Nürnberg.

Seit 2015 steht die Gluck-Forschungsstelle unter der Leitung von Prof. Dr. Nils Grosch, Leiter des Fachbereichs Kunst-, Musik- und Tanzwissenschaft an der Universität Salzburg, unterstützt von Dr. Irene Brandenburg. Finanziert wird sie vom österreichischen Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, dem Land Salzburg sowie der Stiftung NÜRNBERGER Versicherung.