Neuerscheinung im "Archiv für Musikwissenschaft"

Abstract des Aufsatzes Die Bedeutung der Gluck-Interpretin für das Opernrepertoire des 19. Jahrhunderts. Eine Neubewertung

Sänger verfügten für den transnational agierenden Opernmarkts des 19. Jahrhunderts über eine große Bedeutung. Dabei wird insbesondere den führenden Sängerinnen der Zeit ein wesentlicher Einfluss auf die Gestaltung des internationalen Opernrepertoires, u.a. durch die Aufnahme älterer Werke der Operngeschichte in ihr persönliches Sängerrepertoire, zugeschrieben. Dieser Aufsatz evaluiert u.a. am Beispiel von Pauline Viardot-García, Therese Tietjens und Rosa Csillag, die Bedeutung der Interpreten für die internationale Rezeption und den Transfer der Werke Christoph Willibald Glucks im 19. Jahrhundert. Dabei werden neben szenischen Aufführungen von Glucks Werken auch die weitaus häufiger vorkommenden Aufführungen von Arien im Konzert betrachtet und diskursanalytisch verortet.

 

 

 
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